„Keilerlauf im Schlamm macht die Waden richtig stramm…“

Gingen auf dem Originalkurs auf die Strecke (von links): Stephan Küthe, Marion Wüstenhöfer und Ulrich Bandke. Foto Verein

Netphen. Beim virtuellen Keilerlauf in Netphen wurde jetzt der zweite von insgesamt drei Wertungsläufen im Rahmen der SVB-3-Städte-Tour ausgetragen. Die Organisatoren konnten sich über insgesamt knapp 100 Starts, davon mehr als die Hälfe auf der Originalstrecke, freuen.

Viel Mühe für das Organisationsteam

Es war keine leichte Aufgabe für das Organisationsteam um Stephan Küthe. „Bedingt durch vier Harvester an unterschiedlichen Stellen auf der Strecke, war der Untergrund dementsprechend schlammig. Auch hatten wir Mühe, die Stecke zu markieren, da Regen und Verkehr unsere Markierungen immer wieder weggespült haben. Auch auf der kurzen Strecke hatten wir viel Mühe, einen Pfad freizuschneiden. Aber wir haben es gerne gemacht, da wir froh sind, den Läufern wieder etwas anbieten zu können,“ erklärte Küthe. 

„Gutes Zeugnis“ und Lob von den Teilnehmern

Die Macher des Keilerlaufs hatten sich offensichtlich soviel Mühe gegeben, dass viele Teilnehmer bei der Ergebnisrückmeldung ein „gutes Zeugnis“ ausstellten: „Top, schlammige Strecke, aber sehr gute Markierung, trotz des vielen Regens!“ lautete der Tenor. Manch einer kam sogar ins Reimen, wie zum Beispiel Karsten Josting von den Dienstagsläufern: „Mach mal Waldlauf durch den Schlamm, davon werden die Beine stramm…“

63 Läuferinnen und Läufer auf den Originalstrecken

Nachdem die Laufserie bekanntlich im Frühjahr aufgrund der Corona-Pandemie zunächst abgesagt werden musste, hatten sich die Veranstalter vom Meilenlauf in Langenholdinghausen, Keilerlauf in Netphen und vom Ferndorfer Frühjahrswaldlauf, der am 31. Juli/1. August den Abschluss bildet, kurzfristig entschlossen, den heimischen Volksläufern doch noch eine Laufserie anzubieten. Unter den 96 Teilnehmern (inkl. Mehrfachstarts) begaben sich immerhin 63 Sportlerinnen und Sportler auf die Originalstrecken über 10,5 Kilometer, 6,5 Kilometer oder 2 Kilometer. Auf der Langstrecke war Michael Heinisch vom TuS Ferndorf flott unterwegs. Der 53-Jährige meldete für die schwere Strecke über den Humberg mit 49:50 Minuten die Gesamtbestzeit. Schnellste Läuferin beim Keilerlauf war Anke Althaus mit 1:02:56 Stunden.

Werner Stöcker (81) ein echtes Phänomen

Ein echtes Laufphänomen ist und bleibt Werner Stöcker von der LG Wittgenstein. Der 81-Jährige (!) absolvierte die schwere 10,5-Kilometer-Strecke in 1:01:21 Stunden und war damit Zehntbester im Gesamteinlauf aller Beteiligten. Eine gute Laufzeit über 6,5 Kilometer hatte Felix Lange von der SG Wenden in 25:59 Minuten.

Auch Thomas Braukmann auf der Strecke

Zweitschnellster auf dieser Originalstrecke war ein alter Bekannter: Thomas Braukmann, der bereits in Langenholdinghausen gestartet war,  meldete gute 29:53 Minuten. Nach dem Lauf schrieb der Hilchenbacher: „Erst Teer, dann Urwald, dann Hindernislauf über Bäume und Äste, aber alles ok!“

Alle Ergebnisse unter: www.ausdauer57.de

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