Sabrina Mockenhaupt beim New York-Halbmarathon auf Platz 14

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Sabrina Mockenhaupt und Heimtrainer „Heinz“ Weber waren mit der Laufzeit beim New York Halbmarathon nicht ganz zufrieden. Am Ende stand eine Zeit von 1:13:07 Stunden zu Buche – etwa zwei Minuten langsamer als die geplante Endzeit.                 Archivfoto: Frank Steinseifer

New York/Wilnsdorf. Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) hat beim Halbmarathon in New York in der Zeit von 1:13:07 Stunden den 14. Platz im separaten Frauenrennen belegt.

Die 34-Jährige verpasste damit jedoch das von Heimtrainer Heinz „Heiner“ Weber gesteckte Ziel um rund zwei Minuten. Der Brachbacher Coach hatte in dem Vorbereitungsrennen zum 30. Haspa Marathon Hamburg am 26. April die Marschroute auf rund 1:11 Stunden für die 21,195 Kilometer gesetzt. Die gebürtige Wilgersdorferin war immerhin mit einer Bestzeit von 1:08:45 Stunden gemeldet und damit die drittschnellste Läuferin im Teilnehmerfeld – doch „Mockis“ Bestzeit über diese Distanz stammt bereits aus dem Jahr 2009. Bei kaltem, trockenem Wetter mit Temperaturen um etwa fünf Grad Celsius lief es für Mockenhaupt auf den ersten 5 Kilometern (16:51 min.) noch recht gut. Doch es folgten danach langsamere 5-Kilometer-Abschnitte und so passierte die Sportsoldatin die 10 Kilometer-Marke in 34:24 min., die 15 Kilometer nach 51:39 min., die 20 Kilometer in 1:09:14 Stunden und im Ziel stoppten die Uhren bei 1:13:07 Stunden. Sabrina Mockenhaupt hatte eigentlich recht gute Erinnerungen an den New York-Halbmarathon, lief sie hier vor zwei Jahren am Kurs vorbei am Central Park doch 1:09:42 Minuten und wurde damit Vierte.

Im Ziel räumte die 40-fache Deutsche Meisterin ein, mit dem Resultat nicht hundertprozentig zufrieden zu sein. Auf ihrer Internetseite erklärte sie: „Absolut nicht das, was ich mir vorgenommen habe…mindestens 2 Minuten wollte ich schneller sein, länger hätte ich laufen können und nach Ausreden möchte ich auch nicht suchen! Ab Kilometer 10 habe ich mein eigenes Rennen gegen den Wind gemacht, die Japanerin hat sich reingehängt und war am Ende vor mir, aber ich wollte einfach versuchen, das Tempo halbwegs hochzuhalten. Es war trotzdem wieder ein tolles Erlebnis in New York zu laufen und ich nehme das jetzt als Motivation auf die letzten sechs Wochen Richtung Hamburg! Mund abwischen und weiter geht’s!“

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